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Saxon Switzerland

27. März 2012 Kommentare ausgeschaltet
Dieses Jahr habe ich mich um eine Geburtstagsfeier gedrückt und mir stattdessen einen erholsamen Wochenendausflug gewünscht.
Die Ausrichtung der Party hätte Zeit und Geld gekostet, die so viel sinnvoller genutzt werden konnten.
Da das Wochenende nach meinem Geburtstag schon ausgebucht war, ging es erst diese Woche raus aus dem Alltag. Wir hatten uns ein schönes Zimmer in Königstein in der Sächsischen Schweiz gebucht und zwei Nächte dort verbracht.

Neben der wirklich tollen und günstigen Unterkunft, konnten wir ein herrliches Frühlingswetter genießen.

Unsere Erholung erreichten wir u.a. durch Planlosigkeit. Die Unterkunft hatten wir wegen der traumhaften Landschaft und der unzähligen Möglichkeiten ausgewählt. Nach einem reichhaltigen Frühstück eroberten wir am Sonnabendvormittag die Festung Königstein und kraxelten am Nachmittag auf der Bastei herum.
Soweit ich mich erinnere, ist es sicher schon 20 Jahre her, seitdem ich zuletzt einen Fuß auf die Festung gesetzt habe. Die verblassten Erinnerungen an die Festungsanlage, hatten wir sicher in der Zwischenzeit durch Fotos aufgefrischt. Es hatte uns aber nicht dabei geholfen, die Kanonen zu finden, auf die uns unsere Eltern in der Kindheit gesetzt hatten. Kanonen gab es reichlich, doch keine war für ein aktuelles Motiv geeignet. Unser Rundgang war herrlich kurzweilig. Wir schlenderten Hand in Hand auf der Festung entlang und genossen die Aussicht von diesem Tafelberg.

Am Nachmittag haben wir noch einen Besuch auf der Bastei drangehangen. Das Auto konnten wir nahe dem Berghotel parken und erst einmal einen köstlichen Windbeutel mit Eiscreme und warmen Sauerkirschen genießen, bevor wir die paar Kalorien beim Wandern über die Felsformationen wieder verlieren sollten. Die Sächsische Schweiz bietet sich mit dieser tollen Landschaft ideal für einen kurzen Ausflug an. Hier kann man zwischen den Felsen entlang laufen und in tiefe Schluchten blicken. Von der Basteibrücke aus konnten wir zur vorher besuchten Festung Königstein hinüber und auf die Elbe am Fusse der Felsen blicken.

Bevor wir auf unser Zimmer zurückkehrten, um mit Sekt auf dem Balkon anzustoßen, irrten wir noch ein wenig um die Elbe herum. Ich hatte die Idee unseren Ausflug mit einem Geocache-Fund zu verbinden. Ein paar hundert Meter vom geparkten Auto entfernt haben wir uns an ein Baumloch gepirscht und mit einem geschickten Griff ins Innere den Cache in der Hand gehabt. Begutachtet, geloggt und wieder zurückgelegt, schlossen wir so unseren Sonnabend mit einem weiteren tollen Erlebnis ab.

In der Pension kräftigten wir uns erst einmal mit dem Abendbrot, welches zur Halbpension gehörte, bevor wir die letzten Sonnenstrahlen des Abends auf unseren Gesichtern einfangen wollten.

Am Sonntagmorgen waren wir früher wach als wir gedacht haben, so dass wir früh in den Tag starten konnten. Nach einem ausgiebigen Frühstück versuchten wir uns an zwei bzw. drei weiteren Caches, die ich wahllos in der Umgebung gewählt hatte, bevor ich mein GPS-Gerät mitnahm. Trauriger Weise waren zwei davon Microcaches und ein weiterer verschollen. Wir wanderten sicher mindestens eine halbe Stunde erfolglos durch den Wald. Dennoch hatten wir so die Gelegenheit die ganze Umgebung von Königstein kennenzulernen. Hinzu kommt noch, dass wir unglaublich viel lachen konnten. Es hat mir so viel Spaß gemacht mit meiner Freundin auf die Suche zu gehen und ihr Interesse zu sehen. Es ist schön so etwas gemeinsam zu machen.

Im Anschluss an unsere erfolglosen Geocaching-Versuche fuhren wir nach Dresden, um unserem Ausflug eine ordentliche Portion Kultur hinzuzufügen. Nachdem wir erschrocken die Hochwassermarkierungen der Elbe in Königstein sahen, interessierte uns die Lage in Dresden. Wir parkten in der Innenstadt und starteten unseren Rundgang beim Starbucks an einem großen Platz. Ich musste mich für die Querfeldeinwanderungen am Morgen bedanken. Mit einem heißen Kaffee bewaffnet zogen wir so durch die Altstadt.
Die Vorhersagen deuteten auf einen bewölkten Sonntag hin, was sich idealer Weise nicht bewahrheitete. Trotz des blauen Himmels und der strahlenden Sonne war es allerdings noch frisch. Wir mussten unsere Wege so wählen, dass wir nicht im Schatten unterwegs waren. Durch den Dresdener Zwinger gingen wir an der Semper Oper vorbei durch die Gassen zur Elbe. Je später es wurde, desto mehr Menschen füllten die Straßen.
Bevor wir an der Frauenkirche vorbei zum Auto zurückkehrten, kräftigten wir uns noch mit einer warmen Mahlzeit in der Sonne vor einem Restaurant. Wie schon am Sonnabend waren wir wieder den ganzen Tag auf den Beinen an der frischen Luft unterwegs. Was wir in der Arbeitswoche nicht schaffen, haben wir an diesem Wochenende nachgeholt.
Da der Verkehr noch nicht allzu dicht war, kamen wir zeitig wieder zu Hause an.

Neues Hobby: Geocaching

27. März 2011 Kommentare ausgeschaltet

Der Winter is vorbei, die Sommerzeit ist eingestellt, da kann man sich schon mal den Tag über draußen rumtreiben. Ich habe heute mein Fahrrad abgestaubt, die Reifen mit Luft gefüllt und mich auf den Drahtesel geschwungen. Da ich ungern ziellos umher irre, habe ich mein Garmin mal mit Cache-Daten gefüttert, um ein bissl Geocaching zu betreiben.

Idealer Weise wohne ich ja direkt am Berliner Stadtrand, so dass ich nur wenige hundert Meter radeln musst, um im schönen Waldesruh auf die Pirsch zu gehen. Mein erstes Ziel sollte ein traditioneller Cache werden, den ich gezielt ansteuern konnte, um mich an den Zielkoordinaten umzuschauen. Nachdem ich drei Muggels vorbei spazieren lassen habe, habe ich meine erste Cachebox auf ihrem Versteck geholt. Getauscht habe ich ich nix, aber geloggt habe ich. Dieses Erfolgserlebnis hat mich beflügelt und zu neuen Taten angespornt.

Auf ging es zum Startpunkt meines ersten Multi’s. Zwischen den Mühlen an der Erpe liegt ein wunderschönes Fleckchen Natur. Dieser Multicache führte mich über sechs Stationen mit teils kniffligen Aufgaben. An der dritten Station habe ich locker eine halbe Stunde zugebracht und bin mit einem Schuss ins Blaue von dort wieder abgerückt. Unterwegs habe ich auch glatt noch die Info der ersten Station vergessen, so dass ich dort noch einmal vorbeischauen musste. Haddu Kop wie Sieb muttu aufschreibn.

Nachdem ich fünf Stationen mit einem eindeutigen Ergebnis abhaken konnte, gings noch einmal zurück zur rätselhaften Baumgruppe an Station 3. Ein langer suchender Blick, deckte dann das auf, was ich für die gesuchte Mitteilung hielt. Die Rechenaufgabe sollte die gesuchten GPS-Zielkoordinaten ergeben, doch am Ziel angekommen habe ich den Cache nicht gefunden. Entweder habe ich mich irgendwo vertan oder die 2 Liter-Box war weg. Enttäuscht war ich nicht, vielmehr herausgefordert.

So habe ich also meinen letzten Märzsonntag verbracht. Ein paar Stunden Fahrradfahren an einem frischen, sonnigen Sonntag, durch eine tolle Landschaft mit kniffeligen Aufgaben, die den Kopf nicht müde werden lassen. Ich hatte viel Spaß und werde definitiv weitere Suchabenteuer folgen lassen. Geocaching macht definitiv Laune. Ich hatte unterwegs einen anderen Geocacher mit seinem Sohn getroffen, was mir zeigt, dass dieses Hobby auch durchaus als Familienerlebnis geeignet ist.

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19. September 2007 Kommentare ausgeschaltet

Als kleine Anregung habe ich während der Fahrten zu den beiden Schauplätzen Kyffhäuser und Pulman-City mein „Spielzeug“ ein bisschen Arbeiten lassen. Kurz nachdem das neue Nokia 6110 Navigator auf dem Markt erschienen ist, habe ich es mir bei einer Vertragsverlängerung gekauft. Dank internem GPS kann man sich nicht nur von der Navigationssoftware führen lassen, sondern auch GPS-Tracking betreiben. Das bedeutet nichts anderes als in definierten Intervallen die GPS-Informationen zu speichern und somit zu wissen, wann man wo auf dem Planeten Erde war. Das Programm, welches eigentlich für den Sport gedacht ist und sich daher „Sports Tracker“ nennt, eignet sich auch sonst für alle Arten der Fortbewegung. Ich habe es hin und wieder auf Motorradtouren laufen, um im nachhinein zu sehen wo ich lang gefahren bin. Da die Touren im Harz vom Team der Fahrschule Koenitz geführt wurden, wollte ich auch dort mal sehen welche Strecken wir zurückgelegt haben. Dank meiner Aufzeichnung kann sie nun jeder nachfahren.
Ich denke mittlerweile kennen die meisten Google Earth oder Google Maps, denn genau dort kann man die GPS-Trackinginformationen importieren. Ich habe die beiden Touren am Ende dieses Beitrags einmal verlinkt, so dass sie sich jeder in den beiden Tools anschauen kann. Für einen direkten Google Earth-Import sollte man die XML-Dateien einfach herunter laden und in *.kml umbenennen und dann auf dem PC doppelklicken. Die Adresse findet man durch einen Klick auf den Link und im Anschluss im Eingabefeld für die Ortsangabe. Für Google Maps reicht es auf einen der unteren Links zu klicken. Google sei dank, ist soetwas heutzutage möglich.

Tour: Stolberg –> Kyffhäuser

Tour: Kyffhäuser –> Pulman-City

KategorienDie liebe Technik Tags:
 

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