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Artikel Tagged ‘Camping’

Norwegen 2013

4. Juli 2013 Kommentare ausgeschaltet

Zurück aus Norwegen …

Drei Wochen Campingurlaub im schönen Norwegen sind vergangen. Ich habe es noch nicht einmal geschafft, etwas über Schottland im vergangenen Herbst zu berichten, da bittet schon der nächste Urlaub um einen Reisebericht.

Wir waren knapp drei Wochen im Camper über 5.500 km unterwegs. 90 % der besuchten Regionen hatte ich 2010 nicht gesehen. Statt das Land von Süd nach Nord zu durchfahren, haben wir uns den Süden, Osten und Fjord-Norwegen angeschaut. Man kann fast sagen, dass wir von jedem zurückgelegten Kilometer ein Foto haben, denn wir wurden nicht Müde die Eindrücke dieses Landes festzuhalten, um uns auch in Zukunft die Erinnerungen ins Gedächtnis zu rufen.

Meine Freundin hatte Norwegen noch nicht besucht und ich bin glücklich, dass sie dieses Land so empfunden hat, wie ich es ihr vorgeschwärmt habe. Die Tour mit dem kleinen Wohnmobil war unbeschreiblich schön. Ein Reisebericht kann diesen drei Wochen kaum gerecht werden, denn die vielen Eindrücke lassen sich kaum in Bildern oder Worten wiedergeben. Dennoch arbeite ich an einer Zusammenfassung, um euch einen Eindruck zu vermitteln. Im Juli gibt es auf www.weitenbummler.de einen neuen Reisebericht.

Im Anschluss muss ich mich um einen Bericht über Schottland kümmern.

Geschichtstour in Südpolen

15. August 2012 Kommentare ausgeschaltet

Heute gibt es wieder einen kleinen Urlaubsrückblick auf den Juni 2012:

Während Polen und die Ukraine die Fußball Europameisterschaft 2012 ausrichteten, keimte die Idee den Süden Polens für ein paar Tage zu besuchen.
Unsere zweite Urlaubswoche war noch frei und statt uns wirklich nur im Umkreis der Hauptstadt zu erholen, überlegten wir einen spontanen Geschichtsausflug zu machen.

Die erste Station meines Abenteuers 2011 war der Ausschwitzbesuch bei etwa 30 Grad und brütender Sonne. Unter diesen Bedingungen konnte ich ein Jahr zuvor nicht alles sehen und dieser Gedenkstätte nicht den Respekt zollen den sie verdient hat.

Wir beschlossen also am 13. Juni 2012 nach Polen zu ein paar Camping-Tagen aufzubrechen, das KZ Ausschwitz und die Stadt Krakau zu besuchen. Unsere Ausrüstung verstaut und Lebensmittel gekauft, folgten wir der Richtung in die ich bereits ein Jahr zuvor aufgebrochen und für einen ganzen Monat nicht zurückgekehrt war.

Der See in Nysa sollte diesmal nicht als Ort dienen, an denen wir das Zelt aufschlagen wollten. Mit der Wettervorhersage im Kopf fuhren wir näher an Krakau heran. In Katowice hatte ich einen Campingplatz gefunden, der laut Internet die richtige Qualität haben sollte. Vor Ort zweifelte ich, da der Platz fast mitten in der Stadt lag und wenig idyllisch war. Nach einer Ehrenrunde in der Umgebung schlugen wir dennoch unser Zelt auf und begannen das Abendbrot zu kochen.

Dass die Wettertendenz oft gar nicht so falsch liegt, mussten wir erfahren als sich unser warmes Mahl im Kocher dem Siedepunkt näherte. Ohne eine sanfte Vorwarnung begann es innerhalb weniger Minuten heftigst zu regnen und für die ganze Nacht nicht mehr aufzuhören. Statt nahe am Zelt essen zu können, zogen wir uns in einen gemütlichen Gemeinschaftraum mit Fernseher zurück.
Da an diesem Abend das Spiel Deutschland – Niederlande stattfinden sollte war uns bewusst und somit kam uns diese Situation gelegen. Für das Spiel gesellten sich noch ein paar Holländer zu uns, so dass wir in einer kleinen internationalen Runde einen Fußballabend genießen konnten. Während der Partie spendeten wir den Anwesenden für jedes Tor ein Trost-Douplo.

Nachdem wir die Nacht trotz des Regens gut geschlafen haben, brachen wir am folgenden Morgen nach Oswiecim auf. Die Umgebung des KZ erkannte ich wieder, so dass ich meine Freundin führen konnte.

In 2011 war ich lediglich 10 Tage vorher da, doch an diesem Tag hielten sicher die Witterungsbedingungen die Besucher etwas zurück. Der Andrang im KZ war nicht ganz so groß, so dass wir in Ruhe unserem Guide und seinen Ausführungen folgen konnten. Aus dem Vortrag konnten wir entnehmen, dass wir völlig zufällig, auf den Tag genau 62 Jahre nach Eröffnung des KZ an diesen Ort gelangt waren.
Mir wurde schnell bewusst wie viel ich beim vergangenen Besuch ausgelassen hatte. Ich hatte zuvor vielleicht ein Drittel gesehen, doch diese Führung fügte all dem noch viele Schrecken hinzu. Die Tragweite war mir damals nicht so bewusst geworden, wie durch diese geführte Tour. Was uns unser kompetenter Guide zeigte war noch wesentlich grausamer als ich mir hätte vorstellen können.

Als wir mit dem Bus nach Birkenau fuhren wurden wir anfangs durch heftigen Platzregen aufgehalten, der die gesamte Anlage von den Besuchern leer fegte. Erst als der Regen nachließ konnten wir der Tour und unserem Guide weiter folgen.

Auf Details möchte ich hier gar nicht weiter eingehen, denn für reale Eindrücke sollte jeder dieses Mahnmal selbst besuchen und sich einen Bild von der Geschichte machen. Für die Tragweite dieses Geschichtsabschnitts gibt es kaum Worte, die das beschreiben, was hier getan wurde.

Nach der geführten Tour, komplettierten wir unseren Besuch noch um die weiterführenden Ausstellungen in den übrigen Gebäuden im Stammlager. Insgesamt waren wir sicher fünf Stunden in Ausschwitz unterwegs, bevor wir das Gelände mit einem flauen Gefühl und einem packen Geschichtsliteratur wieder verließen.

Da sich das Wetter besserte und die Aussichten für Freitag vielversprechend aussahen fuhren wir im Anschluss nach Krakau, um einen Schlafplatz für die Nacht zu finden.
Wir fütterten das Navi mit den Zielkoordinaten eines Campingplatzes und folgten den Anweisungen. Die Straßen wurden immer schlechter und enger und wie zweifelten am „Verstand“ des Garmin, doch führte es uns zuverlässig zum Eingang des Zeltplatzes. Als Bequemlichkeit wählten wir jedoch keinen Platz für das Zelt, sondern ein gemütliches Zimmer mit heißer Dusche.

Am Morgen des 15. Juni beluden wir wieder unser Auto, um ins Zentrum von Krakau zu fahren. Unser Ziel waren das Getto und die Fabrik von Oskar Schindler. Schindler ist den meisten aus dem Film Schindlers Liste bekannt, doch wo kann man sich besser mit Detailinformationen versorgen, als an dem Ort an dem vor rund 60 Jahren all das stattfand.
Dank einer multimedialen, interessanten und detaillierten Ausstellung konnten wir Wissenslücken auffüllen und uns mit Hintergrundinformationen versorgen. Es war interessant wie sich das Leben in dieser Zeit in Krakau so radikal veränderte.

Nachdem wir die Informationen der Ausstellung in uns aufsogen, beschlossen wir das sonnige Wetter zu genießen und in die Jetzt-Zeit zurückzukehren.
Das alte Stadtzentrum im Visier stellten wir das Auto in einer Seitenstraße ab, um über den großen Platz in Krakau zu flanieren. Die Größe und das Leben beeindruckten uns. Hunderte oder tausende Menschen genossen den Nachmittag an diesem Ort, fuhren mit prächtigen Pferdekutschen durch die Altstadt, saßen in Cafe‘s und fieberten den Fußballereignissen in diesem Land entgegen. Überall sahen wir Fahnen die auf dieses Ereignis hindeuteten oder Menschen in bunten Trikots durch die Gassen spazieren.

Später als wir gegessen und uns mit Souvenirs eingedeckt hatten, beschlossen wir am Südrand der Stadt erneut einen Campingplatz aufzusuchen, um bei schönstem Wetter das Zelt aufzuschlagen.
Während das noch feuchte, aber nicht durchnässte Zelt in der Sonne trocknete, genossen wir unser mitgebrachtes Abendbrot und ein paar einheimische Biere.
Um uns herum standen nur wenige andere Zelte und die weitläufige Anlage wirkte charmant und erholsam auf uns.

Am Sonnabend wurde es dann Zeit für uns die Heimreise anzutreten. Wir packten in Ruhe die Ausrüstung zusammen und fuhren die etwa 650 km Autobahn in die Heimat zurück. Auf der Rückfahrt genossen wir die ausgelassene Stimmung polnischer und tschechischer Fußballfans die in Breslau ihre Mannschaften anfeuern wollten. Überall jubelten die Leute und Rot-Weiß dominierte die Autos. Selbst die McDonalds-Crew trug die nationalen Farben.

Aus eigener Erfahrung und Erlebnissen während dieser vier Tage in Polen können wir bestätigen, dass Fußball freundliche und fröhliche Menschen verschiedener Nationalitäten zusammenbringen kann. Das reicht vom gemeinsamen Public Viewing auf Zeltplätzen bis hin zum freundschaftlichen Händedruck konkurrierender Fans im Fastfood-Restaurant.

Manch einer Mag sich fragen warum wir uns solche Ziele freiwillig im Urlaub suchen, ich frage dagegen eher wieso diese Frage überhaupt entsteht.

Meine Freundin und ich hatten einen tollen Urlaub, genau nach unseren Vorstellungen.

Abenteuer 2011

13. März 2011 Kommentare ausgeschaltet

Wenn ich mir die Eckdaten meines Vorhabens betrachte, dann wirkt das ganze Projekt schon sehr verrückt. Ich habe insgesamt 32 Tage Zeit, um meine Abenteuerreise darin unterzubringen. Ich möchte auch dieses Jahr wieder allein mit dem Motorrad aufbrechen und Orte auf unserem Planeten besuchen, die viele noch nie gehört haben. Lange habe ich nach einem Ziel gesucht, dass sich mit einem Wort benennen lässt. Aus einer Reise nach Osten, wurde so der Wunsch das Schwarze Meer zu umrunden. Da dieses Vorhaben aber äußerst riskant zu sein scheint, wird eine vollständige Umrundung wohl Illusion bleiben. Realistischer scheint eine Reise nach Sochi in Russland und von dort aus eine Überquerung des Schwarzen Meeres nach Trabzon in der Türkei. Nun lässt sich dieses Reiseziel immernoch nicht mit einem Wort beschreiben, so dass sich durch Zufall ein neues Ziel ergeben hat: der Ararat.
Wenn ich nun die Eckdaten meiner Reise zusammenfasse, ergibt sich folgende Auflistung: ich fahre im Sommer 2011 allein mit dem Motorrad, nach Russland, um von dort aus das Schwarze Meer in die Türkei zu überqueren. Dort angekommen führt mich mein Weg in den östlichsten Zipfel des Landes zum Ararat, auf dem angeblich die Arche Noah strandete. Um viele Highlights der Türkei zu besuchen, reise ich etwa 3.000 km durch das Land, um von dort aus den Heimweg anzutreten. Insgesamt möchte ich 13 Länder durchqueren und in dieser kurzen Zeit etwa 10.000 km fahren. Ins Verhältnis gesetzt ist das eine Viertel Umrundung unsere Planeten in maximal 32 Tagen.
Problematisch an der Reise ist die Reise ins Ungewisse. Der Osten ist weniger berechenbar, als der Westen, was sich schon in der Planung zeigt. Ein Blick auf die Karte im Osten zeigt mehr Lücken als eine eine klare Routenführung. Wie auch im letzten Jahr habe ich einen groben Entwurf der Route zusammengestellt, um selbst eine Vorstellung der Tragweite zu bekommen. Im Grunde kann ich die Ausrüstung vom Nordkap fast identisch übernehmen. Wobei warme Kleidung ausschließlich für große Höhen in den Gebirgen erforderlich wird, ansonsten rechne ich eher mit großer Hitze. Um das Navigationsproblem in den Griff zu bekommen, schenke ich mir zum Geburtstag ein Garmin 62st und versorge mich mit einer Vielzahl von freien Karten. Was die Garmin-Karten nicht hergeben, werden OpenStreetMap-Karten auffüllen und ggf. werde ich mir noch eigene Karten aus Bilddaten zusammenstellen. Finanziell wird diese Reise eventuell günstiger. Die Materialbeanspruchung steigt dagegen enorm an, da die Straßenzustände durchaus katastrophal sein können. Die Suzi wird leiden und es wird an mir liegen, ihr leiden zu minimieren.
Meine ToDo-Liste ist noch unverändert. Ich muss noch die Dokumente organisieren, den Reißverschluss meine Speedpacks verstärken, eventuell noch Motorschutzbügel an der Bandit verbauen und ihr eine große Inspektion gönnen. Zur restlichen Ausrüstung müssen im Prinzip nur Nahrrungsmittel und verschiedenste Papierkarten hinzugefügt werden, der Rest ist vorhanden und brauchbar.

Der grobe Routenentwurf meines Abenteuers 2011:

Der Weitenbummler geht also wieder auf Reisen.

Campingkochen auf dem Balkon

6. Juni 2010 Kommentare ausgeschaltet

So ein herrlich sonniger Sonntag bietet sich hervorragend dazu an, den Campingkocher auszupacken und einzuweihen. Was ein kleines Bisschen nach Langeweile klingt, hat aber einen sehr ernsten Hintergrund. Ich konnte zwar schon mal den Trangia eines Kollegen ausprobieren, aber das diente vor allem der Entscheidungsfindung und dem Sammeln von Eindrücken.

Heute habe ich mein Trangia 27-7 UL/HA Set abgewaschen und für den ersten Einsatz vorbereitet. Zuvor habe ich ein wenig meinen Balkon sauber gemacht und mir zu Ziel gesetzt, lediglich meine Ausrüstung zum Kochen und Essen zu verwenden. Anders als der Kocher meines Kollegen, werde ich primär auf Gas setzen und den Spiritusbrenner nur als Reserve mitnehmen.

Fazit: Die Gaskartusche angeschlossen, leicht aufgedreht, das Gas mit meinem Zippo entzündet: brennt. Leider konnte ich keine Flamme sehen, was entweder an der Helligkeit lag oder vielleicht auch normal ist. Der Gasbetrieb ist mit einem Rauschen deutlich hörbar. Nachdem ich den Windschutz aufgesetzt und meinen Topf auf den Kocher stellte, war mein Essen in weniger als fünf Minuten so warm, dass es schon ein wenig zu heiß zum Essen war. Obwohl meine Nudelsuppe noch teils gefroren war, war dies ein sehr sehr guter Wert. Im Gegensatz zum Spiritusbrenner war dies schneller und vor allem lies sich der Kocher auch leichter abstellen. Einfach am Gasventil drehen und schon ist die Flamme aus. Den Spiritusbrenner musste ich damals brennen lassen, da ich mich nicht an den Löschdeckel traute. Nun habe ich also auch Kocherfahrung und muss sagen: ich bin begeistert.

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Abenteuerausrüstung

5. Juni 2010 Kommentare ausgeschaltet

Genau heute in sieben Wochen möchte ich meine Reise beginnen. Da ich mittlerweile all meine Ausrüstung und notwendigen Unterlagen bereit habe, gilt es nun so langsam die Sachen zu packen. Meine Packliste muss ich sicher noch an der einen oder anderen Stelle optimieren, doch im Grunde weiß ich was ich mitnehmen werde. Da ich meine Erfahrungen auf dieser Reise auch gerne weitergeben möchte, gehört auch eine detailierte Auflistung der Ausrüstungsgegenstände dazu. Hierzu habe ich zu allererst einmal ein Foto von meiner Zusammenstellung gemacht:

Auf dieser Zusammenstellung fehlen lediglich die Schutzkleidung die ich am Körper trage, die Hygiene-Sachen und die Grundversorgung an Nahrungsmitteln.

Das der Platz für die Ausrüstung knapp werden könnte, habe ich schon fast vermutet, aber letztendlich passte alles rein. Verpackt und abmarschbereit …

… vorausgesetzt ich fülle die Taschen noch mit Waschzeug und Nahrung auf. Ein wenig zu Essen sollte ich mir mitnehmen, so dass ich im teuren Norwegen nicht zu oft einkaufen muss.

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Polarkreistraining

6. Dezember 2009 Kommentare ausgeschaltet

Meine vergangene Woche stand voll und ganz im Selbst- und Ausrüstungstest. Es ergab sich, dass ich vom ersten Advent an, fünf Tage für Stöpsel den Dosenöffner spielen und der kleinen Mietzekatze Gesellschaft leisten durfte. Da von Königs Wusterhausen aus, der Weg zur Arbeit mittels öffentlicher Verkehrsmittel länger ist als von meiner Wohnung aus, fuhr ich mit dem Motorrad zur Arbeit. Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt konnte ich mich selbst einem Dauertest unterziehen und wieder einmal prüfen ob meine Winterkleidung ausreichend ist. Fast 40 km Autobahnfahrt mit dem Motorrad gibt sicher aussagekräftige Erkenntnisse. Mein Fazit: Test bestanden.

Für das zweite Adventswochenende kündigten sich Temperaturen knapp über Null Grad Celsius an, so dass ich dieses Wochenende für eine Campingnacht im Garten meiner Eltern auswählte. Mit Sack und Pack tourte ich zu meinen Eltern nach Zepernick und campierte in der Nacht zum zweiten Advent hinter der Garage. Das Zelt aufgebaut, versuchte ich realistische Bedingungen zu schaffen, denen ich im kommenden Jahr durchaus begegnen könnte. Die Nacht war bei +2 Grad Celsius angenehmer als ich im Vorfeld erwartet hätte. Ich hatte Befürchtungen, dass mein Schlafsack nicht warm halten würde, doch weit gefehlt. Spärlich bekleidet schlief ich den Umständen entsprechend gut und vor allem angenehm warm. Trotz des Regens in der Nacht wurde ich weder Nass, noch musste ich frieren. Zelt, Schlafsack und Termo-Iso-Matte hielten ihr versprechen und bestätigten die Investition.

Die Campingnacht brachte mir einige Erkenntnisse, die ich für meine weitere Norwegenplanung und kommende Campingtouren nutzen kann. Zu meinen wichtigen Erkenntnissen zählen der Einsatz der Lüftungshutzen für ein angenehmes Klima im Zelt und das ein richtiges Kissen unverzichtbar sein wird. Ein zusammengelegter Pullover ist unbequem und unzureichend gepolstert.

Da am Adventssonnabend die Weihnachtsparade in Panketal stattfand, konnte mein winterliches Campingerlebnis noch mit einem weihnachtlichen Highlight versüßt werden. Was die freiwillige Feuerwehr Panketal da auf die Beine gestellt hat, ist auf jeden Fall sehenswert. Ich hätte nicht gedacht, dass Zepernick eine solche Attraktion bieten kann. Der Besuch hat Spaß gemacht.

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Planung im vollen Gange

26. November 2009 Kommentare ausgeschaltet

Es ist noch mehr als ein halbes Jahr Zeit, doch die muss ich intensiv nutzen, um meiner Reiseplanungen durchzuführen. Im Sommer 2010 möchte ich mit dem Motorrad ans Nordkap fahren und dies erfordert eine detailierte Vorbereitung.

In den kommenden Monaten berichte ich auf meiner Projektseite „Berlin – Nordkap 2010“ über den aktuellen Stand der Dinge und nutze diese Seite während der Reise für ein „Tagebuch“.

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch sehr viel zu tun. In dieser Woche habe ich einen Teil der Grundvoraussetzungen geschaffen und mich mit einer kompletten Campingausrüstung beschenkt. Auf meiner Reise schlafe ich dann in einem Hilleberg Nammatj 3 Zelt was qualitativ jeder Situation angepasst sein sollte. Um selbst Minusgrad nördlich des Polarkreises zu überleben, hält mich ein Mammut Ajungilak Kompakt 3-Season mollig warm und eine Therma-A-Rest TT Trail Pro Isomatte sorgt dafür, dass ich auf jedem Untergrund komfortabel schlafen kann.

In den kommenden Tagen hoffe ich auf Temperaturen um den Gefrierpunkt, so dass ich die Ausrüstung unter realistischen Bedingungen testen kann. Derweil füttere ich mein auf Europa-Karten 2010 upgedatetes Garmin Navi mit den Routendaten.

Es gibt noch viel zu tun und meine Vorfreude ist riesig.

 

Love is everything