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Coffee & Cachen

21. Mai 2012

Als wir im März auf einem Ausflug im Elbsandsteingebirge waren, habe ich meiner Liebsten einmal gezeigt, was es mit dem Geocachen auf sich hat. Mangels Vorbereitung meinerseits hatte ich viel Glück, sie nicht gleich zu verschrecken. Ihr erster Cache war gleich ein Volltreffer und machte Lust auf mehr.

Seit dem sind etwa zwei Monate vergangen und wir haben bereits drei Caches gemeinsam gefunden und viel Spaß an den gemeinsamen Spaziergängen gehabt.

Für den vergangenen Sonnabend hatten wir einen Geocaching-Tag mit Freunden unter dem Motto „Coffee & Cachen“ geplant.
Um nicht in der Stadt, in Mauerritzen oder hinter verschmutzten Ecken suchen zu müssen, hatte ich die Müggelberge ausgesucht. Begrenzt durch den Müggelsee im Norden und dem Langen See im Süden, gibt es in dem weitläufigen Waldgebiet im Südosten Berlins einige Caches zu finden.

Zwei von uns Fünf waren bisher noch nie mit dieser modernen Schnitzeljagd in Berührung gekommen. Um den Tag also mit Erfolgserlebnissen zu beginnen, haben wir mit zwei einfachen traditionellen Caches begonnen. Dieser kleine Einstieg war ideal, um das einfache Prinzip zu verstehen und das Interesse zu wecken.

Das diesen simplen Caches eine Herausforderung folgen musste war vorhersehbar. Bevor wir uns allerdings an eine schwierigere Aufgabe machen wollten, kehrten wir zuerst an einem Imbiss am Ufer des Müggelsee’s ein. Ein deftiger Snack musste dafür sorgen, dass wir den Rest des Nachmittags bei Kräften bleiben.

Bei idealen Wetterbedingungen parkten wir das Auto nahe am Müggelturm und genossen zu allererst die Aussicht über den Südosten Berlins. Von dort ist es möglich viele Kilometer in alle Richtungen zu schauen. Wo sich unser nächster Cache versteckt, war durch das dichte Blätterdach der Bäume unter uns allerdings nicht zu erkennen.

Die zehn Stationen des Multicaches sollten erarbeitet werden und so machten wir uns auf den Weg zu den Startkoordinaten.
Am Beginn dieser größeren Runde mussten wir feststellen, dass sich gleich die erste Aufgabe relativ schwierig gestaltete. Die Koordinaten unseres zweiten Ziels waren unvollständig. Wir irrten einige Minuten umher, eh wir mit vereinten Kräften die Aufgabe lösten. Ein aufmerksamer Blick in Richtung des Hinweises lieferte uns das nächste Ziel.

Von da an arbeiteten wir uns Station für Station vor, um uns den Aufgaben vor Ort zu stellen. Es galt jedes Mal die Koordinaten des nächsten Stages zu ermitteln. Aufmerksamkeit, logisches Denken und Teamwork führten uns immer einen Schritt weiter.
Zwischen den Stationen genossen wir die herrlichen Temperaturen, scherzten und lachten auf unserem Weg durch den Wald.

Unser finales Ziel lag weit vom Weg ab, mitten im Dickicht des Waldes. Zur Belohnung zogen wir eine große Kiste aus ihrem Versteck und loggten unseren Fund. Wir haben allerdings nichts entnommen und mussten somit auch nichts zurücklassen.

Euphorisch über den Erfolg machten wir uns auf den Heimweg. Ein ganzer Nachmittag voll frischer Luft und Bewegung in der Natur zehrte an den Kräften, so dass wir beschlossen den Abend mit Grillfleisch ausklingen zu lassen.

So wie wir den Tag begonnen haben, haben wir ihn auch mit gemeinsam beendet. Während in der Küche frischer Salat zubereitet wurde, habe ich am Elektrogrill auf dem Balkon Fleisch und Würste gebraten. Kombiniert mit kühlen Getränken ging ein schöner, aktiver, gemeinsamer Tag im Kreis von Freunden und viel Spaß zu Ende.

Dem allgemeinen Feedback nach hatten alle viel Spaß und würden sich über eine Fortsetzung freuen. Das gefällt mir.

 

Love is everything