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Archiv für die Kategorie ‘Familie’

Norwegen 2013

4. Juli 2013 Kommentare ausgeschaltet

Zurück aus Norwegen …

Drei Wochen Campingurlaub im schönen Norwegen sind vergangen. Ich habe es noch nicht einmal geschafft, etwas über Schottland im vergangenen Herbst zu berichten, da bittet schon der nächste Urlaub um einen Reisebericht.

Wir waren knapp drei Wochen im Camper über 5.500 km unterwegs. 90 % der besuchten Regionen hatte ich 2010 nicht gesehen. Statt das Land von Süd nach Nord zu durchfahren, haben wir uns den Süden, Osten und Fjord-Norwegen angeschaut. Man kann fast sagen, dass wir von jedem zurückgelegten Kilometer ein Foto haben, denn wir wurden nicht Müde die Eindrücke dieses Landes festzuhalten, um uns auch in Zukunft die Erinnerungen ins Gedächtnis zu rufen.

Meine Freundin hatte Norwegen noch nicht besucht und ich bin glücklich, dass sie dieses Land so empfunden hat, wie ich es ihr vorgeschwärmt habe. Die Tour mit dem kleinen Wohnmobil war unbeschreiblich schön. Ein Reisebericht kann diesen drei Wochen kaum gerecht werden, denn die vielen Eindrücke lassen sich kaum in Bildern oder Worten wiedergeben. Dennoch arbeite ich an einer Zusammenfassung, um euch einen Eindruck zu vermitteln. Im Juli gibt es auf www.weitenbummler.de einen neuen Reisebericht.

Im Anschluss muss ich mich um einen Bericht über Schottland kümmern.

Geschichtstour in Südpolen

15. August 2012 Kommentare ausgeschaltet

Heute gibt es wieder einen kleinen Urlaubsrückblick auf den Juni 2012:

Während Polen und die Ukraine die Fußball Europameisterschaft 2012 ausrichteten, keimte die Idee den Süden Polens für ein paar Tage zu besuchen.
Unsere zweite Urlaubswoche war noch frei und statt uns wirklich nur im Umkreis der Hauptstadt zu erholen, überlegten wir einen spontanen Geschichtsausflug zu machen.

Die erste Station meines Abenteuers 2011 war der Ausschwitzbesuch bei etwa 30 Grad und brütender Sonne. Unter diesen Bedingungen konnte ich ein Jahr zuvor nicht alles sehen und dieser Gedenkstätte nicht den Respekt zollen den sie verdient hat.

Wir beschlossen also am 13. Juni 2012 nach Polen zu ein paar Camping-Tagen aufzubrechen, das KZ Ausschwitz und die Stadt Krakau zu besuchen. Unsere Ausrüstung verstaut und Lebensmittel gekauft, folgten wir der Richtung in die ich bereits ein Jahr zuvor aufgebrochen und für einen ganzen Monat nicht zurückgekehrt war.

Der See in Nysa sollte diesmal nicht als Ort dienen, an denen wir das Zelt aufschlagen wollten. Mit der Wettervorhersage im Kopf fuhren wir näher an Krakau heran. In Katowice hatte ich einen Campingplatz gefunden, der laut Internet die richtige Qualität haben sollte. Vor Ort zweifelte ich, da der Platz fast mitten in der Stadt lag und wenig idyllisch war. Nach einer Ehrenrunde in der Umgebung schlugen wir dennoch unser Zelt auf und begannen das Abendbrot zu kochen.

Dass die Wettertendenz oft gar nicht so falsch liegt, mussten wir erfahren als sich unser warmes Mahl im Kocher dem Siedepunkt näherte. Ohne eine sanfte Vorwarnung begann es innerhalb weniger Minuten heftigst zu regnen und für die ganze Nacht nicht mehr aufzuhören. Statt nahe am Zelt essen zu können, zogen wir uns in einen gemütlichen Gemeinschaftraum mit Fernseher zurück.
Da an diesem Abend das Spiel Deutschland – Niederlande stattfinden sollte war uns bewusst und somit kam uns diese Situation gelegen. Für das Spiel gesellten sich noch ein paar Holländer zu uns, so dass wir in einer kleinen internationalen Runde einen Fußballabend genießen konnten. Während der Partie spendeten wir den Anwesenden für jedes Tor ein Trost-Douplo.

Nachdem wir die Nacht trotz des Regens gut geschlafen haben, brachen wir am folgenden Morgen nach Oswiecim auf. Die Umgebung des KZ erkannte ich wieder, so dass ich meine Freundin führen konnte.

In 2011 war ich lediglich 10 Tage vorher da, doch an diesem Tag hielten sicher die Witterungsbedingungen die Besucher etwas zurück. Der Andrang im KZ war nicht ganz so groß, so dass wir in Ruhe unserem Guide und seinen Ausführungen folgen konnten. Aus dem Vortrag konnten wir entnehmen, dass wir völlig zufällig, auf den Tag genau 62 Jahre nach Eröffnung des KZ an diesen Ort gelangt waren.
Mir wurde schnell bewusst wie viel ich beim vergangenen Besuch ausgelassen hatte. Ich hatte zuvor vielleicht ein Drittel gesehen, doch diese Führung fügte all dem noch viele Schrecken hinzu. Die Tragweite war mir damals nicht so bewusst geworden, wie durch diese geführte Tour. Was uns unser kompetenter Guide zeigte war noch wesentlich grausamer als ich mir hätte vorstellen können.

Als wir mit dem Bus nach Birkenau fuhren wurden wir anfangs durch heftigen Platzregen aufgehalten, der die gesamte Anlage von den Besuchern leer fegte. Erst als der Regen nachließ konnten wir der Tour und unserem Guide weiter folgen.

Auf Details möchte ich hier gar nicht weiter eingehen, denn für reale Eindrücke sollte jeder dieses Mahnmal selbst besuchen und sich einen Bild von der Geschichte machen. Für die Tragweite dieses Geschichtsabschnitts gibt es kaum Worte, die das beschreiben, was hier getan wurde.

Nach der geführten Tour, komplettierten wir unseren Besuch noch um die weiterführenden Ausstellungen in den übrigen Gebäuden im Stammlager. Insgesamt waren wir sicher fünf Stunden in Ausschwitz unterwegs, bevor wir das Gelände mit einem flauen Gefühl und einem packen Geschichtsliteratur wieder verließen.

Da sich das Wetter besserte und die Aussichten für Freitag vielversprechend aussahen fuhren wir im Anschluss nach Krakau, um einen Schlafplatz für die Nacht zu finden.
Wir fütterten das Navi mit den Zielkoordinaten eines Campingplatzes und folgten den Anweisungen. Die Straßen wurden immer schlechter und enger und wie zweifelten am „Verstand“ des Garmin, doch führte es uns zuverlässig zum Eingang des Zeltplatzes. Als Bequemlichkeit wählten wir jedoch keinen Platz für das Zelt, sondern ein gemütliches Zimmer mit heißer Dusche.

Am Morgen des 15. Juni beluden wir wieder unser Auto, um ins Zentrum von Krakau zu fahren. Unser Ziel waren das Getto und die Fabrik von Oskar Schindler. Schindler ist den meisten aus dem Film Schindlers Liste bekannt, doch wo kann man sich besser mit Detailinformationen versorgen, als an dem Ort an dem vor rund 60 Jahren all das stattfand.
Dank einer multimedialen, interessanten und detaillierten Ausstellung konnten wir Wissenslücken auffüllen und uns mit Hintergrundinformationen versorgen. Es war interessant wie sich das Leben in dieser Zeit in Krakau so radikal veränderte.

Nachdem wir die Informationen der Ausstellung in uns aufsogen, beschlossen wir das sonnige Wetter zu genießen und in die Jetzt-Zeit zurückzukehren.
Das alte Stadtzentrum im Visier stellten wir das Auto in einer Seitenstraße ab, um über den großen Platz in Krakau zu flanieren. Die Größe und das Leben beeindruckten uns. Hunderte oder tausende Menschen genossen den Nachmittag an diesem Ort, fuhren mit prächtigen Pferdekutschen durch die Altstadt, saßen in Cafe‘s und fieberten den Fußballereignissen in diesem Land entgegen. Überall sahen wir Fahnen die auf dieses Ereignis hindeuteten oder Menschen in bunten Trikots durch die Gassen spazieren.

Später als wir gegessen und uns mit Souvenirs eingedeckt hatten, beschlossen wir am Südrand der Stadt erneut einen Campingplatz aufzusuchen, um bei schönstem Wetter das Zelt aufzuschlagen.
Während das noch feuchte, aber nicht durchnässte Zelt in der Sonne trocknete, genossen wir unser mitgebrachtes Abendbrot und ein paar einheimische Biere.
Um uns herum standen nur wenige andere Zelte und die weitläufige Anlage wirkte charmant und erholsam auf uns.

Am Sonnabend wurde es dann Zeit für uns die Heimreise anzutreten. Wir packten in Ruhe die Ausrüstung zusammen und fuhren die etwa 650 km Autobahn in die Heimat zurück. Auf der Rückfahrt genossen wir die ausgelassene Stimmung polnischer und tschechischer Fußballfans die in Breslau ihre Mannschaften anfeuern wollten. Überall jubelten die Leute und Rot-Weiß dominierte die Autos. Selbst die McDonalds-Crew trug die nationalen Farben.

Aus eigener Erfahrung und Erlebnissen während dieser vier Tage in Polen können wir bestätigen, dass Fußball freundliche und fröhliche Menschen verschiedener Nationalitäten zusammenbringen kann. Das reicht vom gemeinsamen Public Viewing auf Zeltplätzen bis hin zum freundschaftlichen Händedruck konkurrierender Fans im Fastfood-Restaurant.

Manch einer Mag sich fragen warum wir uns solche Ziele freiwillig im Urlaub suchen, ich frage dagegen eher wieso diese Frage überhaupt entsteht.

Meine Freundin und ich hatten einen tollen Urlaub, genau nach unseren Vorstellungen.

Visit Manchester

24. Juli 2012 Kommentare ausgeschaltet

Im Augenblick gibt es soviel zu erzählen, doch nur wenig Zeit zum Schreiben. Na ja, die Zeit habe ich eigentlich schon, doch fange ich damit meist etwas sinnvolleres an.

Ich möchte bei der Gelegenheit weiter von meinen Urlaubserlebnissen schreiben. Zwar sind in der Zwischenzeit schon wieder über eineinhalb Monate vergangen, aber meine Erinnerungen sind immernoch frisch.

Nachdem unser Urlaub mit dem Ärzte-Konzert eingeläutet wurde, konnten wir am Nachmittag des 3. Juni unseren Flieger nach Manchester besteigen. Eigentlich war dieser Kurztrip gar nicht geplant, doch die ungeplanten Unternehmungen sind oft auch die Besten.
Für vier Tage sollte es für mich, das erste Mal nach England gehen. Wo ich fast ganz Osteuropa schon besucht habe, habe ich im Westen doch noch großen Nachholbedarf.
Fast zwei Stunden flogen wir durch den bewölkten Himmel bevor wir im Westen Englands zur Landung ansetzten. Am Flughafen nur kurz wartend holte uns eine Freundin direkt am Terminal ab. Schon die Fahrt in unsere „Unterkunft“ war äußerst interessant. Ich konnte vorne sitzen und somit gleich das Gefühl beim Autofahren erleben. Links sitzen ohne das Auto zu lenken ist auf jedenfall merkwürdig.

Wir konnten bei der Freundin meiner Liebsten unterkommen, während wir in England waren. Das anstehende Queen Jubiläum und eine kleine „Einweihnungsparty“ in ihrer neuen Wohnung waren der Anlass unseres Besuchs.

In der Wohnung angekommen, beschränkten wir uns auf einen kurzen Rundgang, um dann gleich in ein Restaurant aufzubrechen. Unsere Mägen knurrten und ich freute mich auf echtes englisches Essen.
Anders als in Deutschland wird das Bestellte zwar gebracht, die Bestellung läuft aber an der Bar ab. Ich konnte es mir nicht nehmen lassen, selbst das Essen zu bestellen. Wo sonst habe ich die Gelegenheit mit richtigen Muttersprachlern zu sprechen, wenn nicht in England.
Das Essen war richtig gut. Als Desert habe ich mir Sticky Toffee Pudding empfehlen lassen und wurde nicht enttäuscht. Dieser süße „Schokokuchen“ in Kombination mit dem Eis, waren köstlich. Ich habe mir aber sagen lassen, dass es lange nicht der Beste war.

Am Folgetag besuchten wir das Zentrum von Manchester. Das Wetter war herrlich, nicht kalt und die die Sonne ließ sich oft blicken.
Unsere Einkaufsmission war die Dekoration für das Queen Jubiläum und ein erster Eindruck vom englischen Alltag. Bei der Gelegenheit konnte ich mir gleich, die mir fehlende Sonnenbrille als Souvenier aus Manchester mitbringen.
Auf dem Weg durch die Stadt hinterließen wir noch Glückwünsche für die Queen und schossen jede Menge Fotos.

Am Nachmittag konnte ich mit meiner Freudin als besten Manchester-Guide noch jede Menge andere Attraktion sehen.
Das alles etwas größer und pompöser ist war am Trafford Centre deutlich zu sehen. Eine riesige Mall Nahe der Autobahn M60. Schon witzig, wenn ein Einkaufszentrum ein Highlight der Stadt ist.

Auf dem Weg zurück zur Wohnung führte uns der Bus am Manchester United und am Manchester City Stadion vorbei. Da wir aber definitiv öfter in die alte Heimat meiner Freundin zurückkehren werden, verzichteten wir darauf nach diesem Langen Tag auf den Beinen, noch auszusteigen.

Meine Freundin fühlt sich in Manchester wie zu Hause. Sie hat hier viele Jahre gelebt und gearbeitet. In den wenigen Tagen unseres Aufenthalts, konnte sie mir so zeigen, wo sie gewohnt hat und ihrer Arbeit nachgegangen ist. Zu dem Erzählten kamen somit Bilder und Eindrücke hinzu, so dass ich mehr von allem verstehe.

Am Folgetag beschränkten wir uns auf das Shoppen im Tesco gegenüber, darauf Fähnchen schwenkend vor dem Fernseher der Queen zuzujubeln und der kleinen „Party“ mit den Gästen. Ich kann nun sagen, dass ich in England war während die Queen ihr 60. Jubiläum feierte. Es ist beeindruckend was eine einzelne Person für eine Anziehungskraft auf die Menschen ausüben kann.

Den Einkauf bei Tesco an diesem Tag, muss ich allerdings genauso zu den Erlebnissen zählen. Eine riesige Supermarkthalle in der es im Grunde alles gibt. Von XXL-Packungen, über leckere Geburtstagstorten für Kinder bis hin zu frisch zubereiteten Mahlzeiten für die Mittagspause. Das Angebot ist in Deutschland nicht annähernd so umfangreich.

Am dritten Tag unseres Aufenthalts in England, hatten wir vor mit dem Bus nach Leeds zu fahren. Eine Freundin studiert dort in der Universität. Idealer Weise konnten wir mit diesem Ausflug weitere Eindrücke des Landes in uns aufsaugen.
Es ist schön nicht mehr alleine reisen zu müssen und jemanden dabei zu haben, der dieser Region so nahe steht.

Auf der Fahrt durch das weitläufige Manchester, stellte ich wiederholt in den wenigen Tagen fest, dass mir der Charme dieser Stadt durchaus gefällt. Niedrige kleine Backsteinhäuser mit gepflegten, sauberen Vorgärten und jede Menge freundliche Menschen um uns herum.
Etwa eine Stunde fuhren wir über das Land nach Leeds. Schon auf dieser relativ kurzen Strecke konnte ich mehr vom Land sehen, als ich erwartet hätte. Eine tolle, hügelige Landschaft mit weiten, tiefen Tälern. Das Grün der Hügel ist auch hier durchzogen von diesen alten Bruchsteinmauern. Schon jetzt freue ich mich darauf, das Land später mehr zu erkunden.

In Leeds trafen wir uns am Busbahnhof zum Rundgang durch die Stadt. Diese Universitätsstadt hat definitiv eine längere Geschichte als das relativ junge Manchester. Wo man hinguckt alte Gebäude und beeindruckende Fassaden. Unsere studentische Begleitung führte uns über das gesamte Universitätsgelände, welches quasi einer Stadt in der Stadt gleicht.
Dank ihrer Hilfe konnten wir selbst eine alte, phantastische Bibliothek besichtigen, die wir ohne sie nicht gesehen hätten.
In der Stadt haben wir noch lecker gegessen und Souveniers für die Familien daheim gekauft.

Am vierten Tag unseres Englandaufenthalts beschränkten wir uns am Morgen auf’s Packen. Am frühen Nachmittag sollte unser Flug von Liverpool zurück in die Heimat starten, so dass wir noch eine Busfahrt vor uns hatten.
Wir konnten am Morgen nach in Ruhe frühstücken und uns mit einem Freund im Cafe in Manchester treffen. Wir konnten den Vormittag so noch sinnvoll nutzen und ich feststellen, dass Englisch mit Akzent doch deutlich schwieriger ist, als meine Erfahrungen der vorangegangenen Tage.

Mein erster Eindruck von England ist wirklich toll. Ich wurde nicht enttäuscht und habe definitiv Lust auf mehr. Ich bin gespannt was wir noch in England erleben und sehen können. Mit einer so tollen Begleitung an meiner Seite, bin ich mir sicher das ich sowohl häufig, als auch gerne zurückkehren werde.

Coffee & Cachen

21. Mai 2012 Kommentare ausgeschaltet

Als wir im März auf einem Ausflug im Elbsandsteingebirge waren, habe ich meiner Liebsten einmal gezeigt, was es mit dem Geocachen auf sich hat. Mangels Vorbereitung meinerseits hatte ich viel Glück, sie nicht gleich zu verschrecken. Ihr erster Cache war gleich ein Volltreffer und machte Lust auf mehr.

Seit dem sind etwa zwei Monate vergangen und wir haben bereits drei Caches gemeinsam gefunden und viel Spaß an den gemeinsamen Spaziergängen gehabt.

Für den vergangenen Sonnabend hatten wir einen Geocaching-Tag mit Freunden unter dem Motto „Coffee & Cachen“ geplant.
Um nicht in der Stadt, in Mauerritzen oder hinter verschmutzten Ecken suchen zu müssen, hatte ich die Müggelberge ausgesucht. Begrenzt durch den Müggelsee im Norden und dem Langen See im Süden, gibt es in dem weitläufigen Waldgebiet im Südosten Berlins einige Caches zu finden.

Zwei von uns Fünf waren bisher noch nie mit dieser modernen Schnitzeljagd in Berührung gekommen. Um den Tag also mit Erfolgserlebnissen zu beginnen, haben wir mit zwei einfachen traditionellen Caches begonnen. Dieser kleine Einstieg war ideal, um das einfache Prinzip zu verstehen und das Interesse zu wecken.

Das diesen simplen Caches eine Herausforderung folgen musste war vorhersehbar. Bevor wir uns allerdings an eine schwierigere Aufgabe machen wollten, kehrten wir zuerst an einem Imbiss am Ufer des Müggelsee’s ein. Ein deftiger Snack musste dafür sorgen, dass wir den Rest des Nachmittags bei Kräften bleiben.

Bei idealen Wetterbedingungen parkten wir das Auto nahe am Müggelturm und genossen zu allererst die Aussicht über den Südosten Berlins. Von dort ist es möglich viele Kilometer in alle Richtungen zu schauen. Wo sich unser nächster Cache versteckt, war durch das dichte Blätterdach der Bäume unter uns allerdings nicht zu erkennen.

Die zehn Stationen des Multicaches sollten erarbeitet werden und so machten wir uns auf den Weg zu den Startkoordinaten.
Am Beginn dieser größeren Runde mussten wir feststellen, dass sich gleich die erste Aufgabe relativ schwierig gestaltete. Die Koordinaten unseres zweiten Ziels waren unvollständig. Wir irrten einige Minuten umher, eh wir mit vereinten Kräften die Aufgabe lösten. Ein aufmerksamer Blick in Richtung des Hinweises lieferte uns das nächste Ziel.

Von da an arbeiteten wir uns Station für Station vor, um uns den Aufgaben vor Ort zu stellen. Es galt jedes Mal die Koordinaten des nächsten Stages zu ermitteln. Aufmerksamkeit, logisches Denken und Teamwork führten uns immer einen Schritt weiter.
Zwischen den Stationen genossen wir die herrlichen Temperaturen, scherzten und lachten auf unserem Weg durch den Wald.

Unser finales Ziel lag weit vom Weg ab, mitten im Dickicht des Waldes. Zur Belohnung zogen wir eine große Kiste aus ihrem Versteck und loggten unseren Fund. Wir haben allerdings nichts entnommen und mussten somit auch nichts zurücklassen.

Euphorisch über den Erfolg machten wir uns auf den Heimweg. Ein ganzer Nachmittag voll frischer Luft und Bewegung in der Natur zehrte an den Kräften, so dass wir beschlossen den Abend mit Grillfleisch ausklingen zu lassen.

So wie wir den Tag begonnen haben, haben wir ihn auch mit gemeinsam beendet. Während in der Küche frischer Salat zubereitet wurde, habe ich am Elektrogrill auf dem Balkon Fleisch und Würste gebraten. Kombiniert mit kühlen Getränken ging ein schöner, aktiver, gemeinsamer Tag im Kreis von Freunden und viel Spaß zu Ende.

Dem allgemeinen Feedback nach hatten alle viel Spaß und würden sich über eine Fortsetzung freuen. Das gefällt mir.

Saxon Switzerland

27. März 2012 Kommentare ausgeschaltet
Dieses Jahr habe ich mich um eine Geburtstagsfeier gedrückt und mir stattdessen einen erholsamen Wochenendausflug gewünscht.
Die Ausrichtung der Party hätte Zeit und Geld gekostet, die so viel sinnvoller genutzt werden konnten.
Da das Wochenende nach meinem Geburtstag schon ausgebucht war, ging es erst diese Woche raus aus dem Alltag. Wir hatten uns ein schönes Zimmer in Königstein in der Sächsischen Schweiz gebucht und zwei Nächte dort verbracht.

Neben der wirklich tollen und günstigen Unterkunft, konnten wir ein herrliches Frühlingswetter genießen.

Unsere Erholung erreichten wir u.a. durch Planlosigkeit. Die Unterkunft hatten wir wegen der traumhaften Landschaft und der unzähligen Möglichkeiten ausgewählt. Nach einem reichhaltigen Frühstück eroberten wir am Sonnabendvormittag die Festung Königstein und kraxelten am Nachmittag auf der Bastei herum.
Soweit ich mich erinnere, ist es sicher schon 20 Jahre her, seitdem ich zuletzt einen Fuß auf die Festung gesetzt habe. Die verblassten Erinnerungen an die Festungsanlage, hatten wir sicher in der Zwischenzeit durch Fotos aufgefrischt. Es hatte uns aber nicht dabei geholfen, die Kanonen zu finden, auf die uns unsere Eltern in der Kindheit gesetzt hatten. Kanonen gab es reichlich, doch keine war für ein aktuelles Motiv geeignet. Unser Rundgang war herrlich kurzweilig. Wir schlenderten Hand in Hand auf der Festung entlang und genossen die Aussicht von diesem Tafelberg.

Am Nachmittag haben wir noch einen Besuch auf der Bastei drangehangen. Das Auto konnten wir nahe dem Berghotel parken und erst einmal einen köstlichen Windbeutel mit Eiscreme und warmen Sauerkirschen genießen, bevor wir die paar Kalorien beim Wandern über die Felsformationen wieder verlieren sollten. Die Sächsische Schweiz bietet sich mit dieser tollen Landschaft ideal für einen kurzen Ausflug an. Hier kann man zwischen den Felsen entlang laufen und in tiefe Schluchten blicken. Von der Basteibrücke aus konnten wir zur vorher besuchten Festung Königstein hinüber und auf die Elbe am Fusse der Felsen blicken.

Bevor wir auf unser Zimmer zurückkehrten, um mit Sekt auf dem Balkon anzustoßen, irrten wir noch ein wenig um die Elbe herum. Ich hatte die Idee unseren Ausflug mit einem Geocache-Fund zu verbinden. Ein paar hundert Meter vom geparkten Auto entfernt haben wir uns an ein Baumloch gepirscht und mit einem geschickten Griff ins Innere den Cache in der Hand gehabt. Begutachtet, geloggt und wieder zurückgelegt, schlossen wir so unseren Sonnabend mit einem weiteren tollen Erlebnis ab.

In der Pension kräftigten wir uns erst einmal mit dem Abendbrot, welches zur Halbpension gehörte, bevor wir die letzten Sonnenstrahlen des Abends auf unseren Gesichtern einfangen wollten.

Am Sonntagmorgen waren wir früher wach als wir gedacht haben, so dass wir früh in den Tag starten konnten. Nach einem ausgiebigen Frühstück versuchten wir uns an zwei bzw. drei weiteren Caches, die ich wahllos in der Umgebung gewählt hatte, bevor ich mein GPS-Gerät mitnahm. Trauriger Weise waren zwei davon Microcaches und ein weiterer verschollen. Wir wanderten sicher mindestens eine halbe Stunde erfolglos durch den Wald. Dennoch hatten wir so die Gelegenheit die ganze Umgebung von Königstein kennenzulernen. Hinzu kommt noch, dass wir unglaublich viel lachen konnten. Es hat mir so viel Spaß gemacht mit meiner Freundin auf die Suche zu gehen und ihr Interesse zu sehen. Es ist schön so etwas gemeinsam zu machen.

Im Anschluss an unsere erfolglosen Geocaching-Versuche fuhren wir nach Dresden, um unserem Ausflug eine ordentliche Portion Kultur hinzuzufügen. Nachdem wir erschrocken die Hochwassermarkierungen der Elbe in Königstein sahen, interessierte uns die Lage in Dresden. Wir parkten in der Innenstadt und starteten unseren Rundgang beim Starbucks an einem großen Platz. Ich musste mich für die Querfeldeinwanderungen am Morgen bedanken. Mit einem heißen Kaffee bewaffnet zogen wir so durch die Altstadt.
Die Vorhersagen deuteten auf einen bewölkten Sonntag hin, was sich idealer Weise nicht bewahrheitete. Trotz des blauen Himmels und der strahlenden Sonne war es allerdings noch frisch. Wir mussten unsere Wege so wählen, dass wir nicht im Schatten unterwegs waren. Durch den Dresdener Zwinger gingen wir an der Semper Oper vorbei durch die Gassen zur Elbe. Je später es wurde, desto mehr Menschen füllten die Straßen.
Bevor wir an der Frauenkirche vorbei zum Auto zurückkehrten, kräftigten wir uns noch mit einer warmen Mahlzeit in der Sonne vor einem Restaurant. Wie schon am Sonnabend waren wir wieder den ganzen Tag auf den Beinen an der frischen Luft unterwegs. Was wir in der Arbeitswoche nicht schaffen, haben wir an diesem Wochenende nachgeholt.
Da der Verkehr noch nicht allzu dicht war, kamen wir zeitig wieder zu Hause an.

Lachs im Schlauch

24. Februar 2012 Kommentare ausgeschaltet

Am Mittwoch erschien ich erst spät im Büro, da mein Feierabend geplant erst spät beginnen sollte. Mit diesem späten Beginn hatte sich mein Tagesrythmus, was die Essenszeiten angeht, entsprechend verschoben.

Im Laufe des Arbeitstages erhielt ich von meiner Liebsten eine E-Mail mit der Frage, was wir zum Abendbrot essen möchten.

Ich hatte bis zu dieser Nachricht noch nichts warmes gegessen, so dass ich spontan ans Kochen dachte. Mit dem Vorsatz etwas gesundes, kalorienarmes zu kochen, ergoogelte ich mir spontan ein Fischgericht.
„Lachsschnitzel auf Zitronen-Broccoli“ stach mir sofort ins Auge. Wenig Zutaten, eine einfache Zubereitung und eine interessante Geschmackskombination. Die Zubereitung im Bratschlauch war etwas, dass ich noch nie zuvor versucht hatte.

Nur ein paar hundert Meter von meiner Arbeit entfernt gibt es einen tollen Fischladen, bei dem ich 800g Lachs kaufte. Die restlichen Zutaten gab es gleich daneben beim Kaisers. Das mir an der Kasse einfiel, dass ich den Bratschlauch vergessen hatte, versprach etwas Improvisation bei der Zubereitung.

Während meine Freundin noch unterwegs war, nutzte ich ihre Küche, um mich dieser Herausforderung zu stellen. Ich halte mich weder für einen guten Koch, noch für besonders talentiert. Ich tue mich immer schwer bei der Zubereitung, den richtigen Geschmack zu treffen. Vor allem wundere ich mich über mich selbst, weil ich momentan sehr viel Spaß am gemeinsamen Kochen habe. Es bereitet mir eine unglaubliche Freude zu zweit zu kochen und gemeinsam zu genießen.

Das „Lachsschnitzel auf Zitronen-Broccoli“ wird mir relativ wenig Aufwand zubereitet. Die meiste Zeit habe ich damit zugebracht, den Broccoli zu schneiden. Die restlichen Zutaten waren mit wenigen Handgriffen vorbereitet und verrührt.
Die eigentliche Kreation entwickelte sich anschließend, durch das aufeinanderschichten der einzelnen Bestandteile. Da mir nun ein Bratschlauch fehlte, musste ich auf Alufolie zurückgreifen.

Etwas unsicher, ob das Ergebnis genauso werden würde, wie es das Rezept versprach, füllte ich meinen doppelt zusammengelegte Alu-Folien-Bratschlauch.
Die Zwiebel-Broccoli-Mischung als Basis, darauf die frischen Zitronenscheiben, gedeckelt durch die Lachsfilets und bestrichen mit der Senf-Creme-fraiche-Marinade, lief uns schon beim Anblick das Wasser im Mund zusammen.

Nach einer halben Stunde Garzeit im Backoffen öffneten wir voller Erwartung den Alu-Kokon. Der Duft, der uns aus der Alu-Folie entgegenstieg, in Kombination mit dem saftigen durchgegarten Lachs, verschlug uns die Sprache. Das Experiment war gelungen.

So konnten wir den Abend mit einem phantastischen Abendmahl, einem süffigen Weißwein bei Kerzenschein und anregenden Gesprächen ausklingen lassen. Der Lachs zerging zart auf der Zunge und die Zitronenscheiben übertrugen ihre Frische auf den Broccoli darunter. Dies war die perfekte Art einen schönen Abend gemeinsam einzuläuten.

 

Das Rezept: Lachsschnitzel auf Zitronen-Broccoli (4 P.; 485 kcal.)

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Glückseeligkeit

4. Januar 2012 Kommentare ausgeschaltet

Auf Freude folgte Wut, auf Wut folgte Schweigen, auf Schweigen folgte Glückseeligkeit.
So in etwa ließe sich mein vergangenes halbes Jahr beschreiben. Ich war lange Zeit nicht in der Lage, in Worte zu fassen was ich dachte. Es gab nichts, was ich schreiben wollte oder worüber ich schreiben konnte. Nun kommt von Tag zu Tag der Wunsch zurück, mich mitteilen zu wollen. Ich möchte gerne von meinem empfundenen Glück schreiben und darüber wodurch es ausgelöst wird.

Ich glaube nicht an Seelenverwandtschaft, aber ich war immer der Überzeugung, dass es einen Menschen auf dieser Welt gibt, dessen Persönlichkeit die Lücken füllt die in mir klaffen.
Man spricht von „sich riechen können“, von Chemie und stellt Vergleiche mit Kochgeschirr an und meint am Ende damit die absolute Harmonie zweier Individuen. Dieses Empfinden habe ich hier und jetzt.

Selbst in diesem Augenblick fällt es mir schwer, die richtigen Worte zu finden, die einerseits den Tatsachen gerecht werden und andererseits in diesem Blog veröffentlicht werden können.

Ich bin glücklich und verliebt. Verliebt in eine phantastische Frau. Ich fühle mich verstanden, akzeptiert, geborgen und geliebt.
Wenn ich schreibe, dass ich mich seit Wochen nicht richtig konzentrieren kann, drückt es vielleicht am ehesten aus, was in mir vorgeht. In diesem Augenblick kann ich glücklich sein, verstehen, geben, Zweisamkeit genießen und lieben. Ich habe eine Frau an meiner Seite, die so bisher immer nur in meinen Träumen existierte. Nun ist sie real und ich kann ihr all das geben und mir ihr all das teilen, was ich mir immer gewünscht habe. Meine Gedanken sind erfüllt mit ihrem Lachen und dem Strahlen ihrer Augen.

Diese Worte sind für Dich mein Engel. Sie kommen von Herzen. Du hast meine Schreibblockade gelöst.

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Über den Dächern Berlins …

22. August 2011 Kommentare ausgeschaltet

Vorgestern wurde meine Nichte eingeschult … wie die Zeit vergeht …

Überraschender Weise fragte mich meine Schwester ob ich mich um Fotos kümmern könnte, während sie ihrer Tochter an diesem besonderen Tag die vollste Aufmerksamkeit zukommen lassen wollte. Das ich kein Fotograf bin war ihr klar. Leider zeigte sich das letzten Endes auch am Ergebnis. Meine Position in der Aula war gar nicht schlecht, doch ein älterer Herr positionierte sich so vor mir, dass das herausstechenste Bildelement immer eine Weißhaar-Tonsurglatze geworden wäre. Schon beim Fotografieren war ich mir dessen bewusst, so dass ich die Spiegelreflex hoch hielt um das Programm der Kinder aufzufangen. Leider kam es durch das Halten der schweren Kamera und das Auslösen in voller Armlänge über mir, viel zu oft zu Verwackelungen, die der Bildstabilisator nicht mehr kompensieren konnte. Ich denke aber das die Anzahl der Fotos ausreichte, um genügend brauchbare als Erinnerung zu behalten.

Ein Wunsch für 2011 war ja ein Fotografiekurs an dem ich hoffentlich im Oktober teilnehmen kann. Einen geeigneten Kurs habe ich schon gefunden.

So war ich diesen Sonnabend von früh bis spät auf den Beinen. Die Einschulungsfeier hatte meine Schwester gut organisiert. Es gab leckeres Essen, schönes Wetter und einen tollen Partyraum im Dachgeschoss ihres Wohnhauses. Die Kinderlieder in der Endlosschleife haben sicher den Einen oder Anderen Ohrwurm hinterlassen. Die Einschulungsfeier war schön kurzweilig und wir hatten viel Spaß.

 

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An der Altmühl entlang

11. August 2009 Kommentare ausgeschaltet

Dank flexibler Arbeitszeiten und die Möglichkeit Heimarbeit zu machen, konnte ich das vergangene Wochenende auf vier Tage verlängern. Statt also zu arbeiten, ging es zu einer ausgedehnten Motorradtour ins Altmühltal nach Mittelfranken. Eingecheckt in einer gemütlichen, privaten Pension in Treuchtlingen, war unser Touren Stützpunkt ideal und zentral gelegen, um am Sonnabend und Sonntag möglichst viel von der Gegend und den Sehenswürdigkeiten zu sehen.

Anfangs stand dieses Wochenende unter keinem guten Stern und die Befürchtung lag nahe, dass unser Vorhaben zum Scheitern verurteilt wird. Die Panne auf der Anreise drohte zur Katastrophe zu werden, so dass ich fast mein Moped stehen lassen musste. Doch mit viel Glück wurden wir nur viele Stunden aufgehalten und kamen doch noch in unserem bayrischen Zielort Treuchtlingen an.

Nach über 11 Stunden auf Achse (oder auch nicht), beschlossen wir wenigsten noch das Magenknurren abzustellen und kehrten in einem reginalen Gasthaus ein. Die Wirtin konnte uns nur noch etwas Kaltes oder Bratwürste anbieten. Etwas verwundert und letztes gewählt, wurde ich sehr angenehm überrascht. Die Bratwürste wurden auf Sauerkraut und mit Brot serviert und waren sehr viel leckerer als ich erwartet hätte. Dazu ein paar Bier und der Stress der Anreise war total vergessen.

Am nächsten Morgen genossen wir das Frühstück und machten uns auf dem Weg in Richtung Günzburg, um den Tag im LEGOLAND zu verbringen. Eigentlich scheinen die Betreiber Eintrittspreise zum Abschrecken festzusetzen, doch uns hat es am Ende doch nicht abgehalten. Der Park ist schön gestaltet und die vielen Miniaturnachbauten der deutschen Städte sehen täuschend echt aus. Die Fotos die wir gemacht haben, könnten glatt von originalen Schauplätzen und Sehenswürdigkeiten, dass da kreative Köpfe hunderttausende von Legosteinen verbauen, mag man oft gar nicht glauben. Neben den Modellen ist auch der Rest des Parks ganz dem Thema gewidmed. Achterbahnen, Tiere und die Parkbahn lassen einen nie vergessen, wo man sich befindet. Mein Highlight waren aber definitiv, die selbstprogrammierbaren Industrieroboterarme die einem nach dem gewünschten Muster durch die Halle wirbeln. In Null-Komma-Nix ist die Orientierung völlig verloren … Spaß der anderen Art. Die Zeit im Park verging wie im Fluge und es war äußerst Kurzweilig.

Nachdem wir alle Attraktionen durch hatten machten wir uns auf die Rücktour. Zwischen Günzburg und Treuchtlingen liegen doch schon knapp 100 km, die wir fahren mussten, nachdem wir schon den ganzen Tag auf den Beinen waren. Kaum in der Pension steuerten wir noch unser Bratwurst-Gasthaus an, um wieder diese leckeren Würste zu essen.

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Jahresurlaub auf zweierlei Art

21. September 2008 Kommentare ausgeschaltet

Mein Jahresurlaub 2008 habe ich dieses Mal auch wieder auf die zweite und dritte Septemberwoche gelegt. Ursprünglich war der Gedanke dahinter, den zweiwöchigen Urlaub mit der Motorradausfahrt der Fahrschule zu krönen und die vorhergehenden beiden Wochen irgendwie rumzubekommen. Dieser Urlaub ist ein richtig gutes Beispiel dafür, dass alles anders kommen kann als es ursprünglich geplant wurde.

1. Woche – Austoben und mal was richtig praktisches machen

Da sich meine persönlichen Umstände ja verändert haben, hat es sich angeboten in der ersten Woche meines Urlaubs, meinen Eltern beim Dämmen des Hauses zu helfen. Wenn ich immer nur im Büro vor dem PC sitze, dann kommt in mir hin und wieder mal der Wunsch hoch, mal körperliche Arbeit zu verrichten. Die Arbeit beim Dämmen des Hauses ist zwar nicht allzu anstrengend, doch ist es eine richtig gute Abwechslung. Obwohl wir zwischenzeitlich manchmal nicht im Zeitplan waren, haben wir doch unser Soll geschafft und den Giebel des Hauses mit Styropor verpackt. Teamwork war es allemal. Ich habe mich um den handfesten Dreck äh Mörtel gekümmert und mein Vater hat am Haus rumgeklebt und die einzelnen Platten an die Wand gepuzzelt. Mein freigestelltes Zeitfenster, täglich von 10 bis ca. 18 Uhr zu arbeiten hat auf jeden Fall gereicht. Die restlichen Tage bzw. die übrige Zeit habe ich mich meinem Vergnügen bzw. meiner Wohnung gewidmet, die nun definitiv einen vorzeigbaren Stand hat.

2. Woche – Ein bulgarischer Spätsommer am Goldstrand

Als meine freien Wochen bevorstanden machte ich mir Gedanken, wie ich dem Alltag und den eigenen vier Wänden entfliehen könnte. Mein erster Gedanke war natürlich eine mehrere Tage dauernde Motorradtour quer durch Deutschland, doch schnell erhielt ich einen reizvollen Gegenvorschlag. Eine sehr gute Freundin, mit der ich durch unser Land touren wollte, lief aufmerksam an einem Reisebüro vorbei und schlug vor 7 Tage nach Bulgarien zu fliegen, um Sonne zu tanken, am Strand zu relaxen und im schwarzen Meer zu baden. Ich war begeistert, schlief eine Nacht darüber und wir buchten unseren gemeinsamen Urlaub. Soviel zur Vorgeschichte …

Details zum Urlaub lasse ich in einem separaten Beitrag folgen.

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